Die Trümmerliteratur

Trümmerliteratur umfasst eine deutsche Literaturepoche, beginnend nach dem zweiten Weltkrieg. Hauptsächliche Autoren der Trümmerliteratur waren vor allem Männer, die in Kriegsgefangenschaft waren. Dort hatten sie meistens viel Zeit um über Geschehnisse nachzudenken und daraus ihre Konsequenzen zu ziehen, welche sie dann schriftlich festgehalten haben. Der Stil dieser Literatur sollte sich von vorherigen Epochen abheben. Der Ausdruck sollte real sein und ohne große Gefühle beschrieben sein. Die Literatur hatte den Anspruch “wahr” zu sein und sollte die Gegenwart umfassen.

Berühmte Schriftsteller der Stunde Null

Der wohl berühmteste Schriftsteller der Trümmerliteratur war Wolfgang Borchert. Seine berühmtesten Werke sind “Das Brot“, “Nachts schlafen die Ratten doch” und “Draußen vor der Tür“. All diese Werke fallen in die Epoche der Trümmerliteratur.

Heinrich Böll

Heinrich Böll ist auch sehr bekannt, für seine Werke, der Epoche, der Trümmerliteratur.

Ein weiterer sehr bekannter Schriftsteller dieser Epoche, ist Wolfgang Koeppen. Sein bekanntestes Werk zu dieser Thematik, ist der Roman “Tauben im Gras”. Dieser Roman thematisiert die Situation im zweiten Weltkrieg, mit Bezug auf die US-Soldaten. Heinrich Böll ist auch sehr bekannt, für seine Werke, der Epoche, der Trümmerliteratur. Er wurde mit den Werken “Haus ohne Hüter”, “Der Mann mit den Messern” und “Der Zug war pünktlich” bekannt.

Weitere Merkmale der Trümmerliteratur

Der Roman, “Liebe 42” von Wolfgang Borchert, wurde später sogar verfilmt. Diese Verfilmung ist die bekannteste der Trümmerliteratur. Weitere Filme zu dieser Thematik entstanden zu Beginn der 1940er Jahre. Die verschiedenen Autoren der Trümmerliteratur wollten sich bewusst von der nationalsozialistischen Literatur abgrenzen. Auch wenn ihr Schreibstil sehr bestimmend war, so tiefgründig war ihr Inhalt. Auf den ersten Blick scheint die Trümmerliteratur sehr rational und neutral geschrieben, doch liest man zwischen den Zeilen der einzelnen Werke, zeigen sich viele Emotionen und Empfindungen der Schriftsteller.

Die Literatur erinnert an amerikanische Kurzgeschichten, die zu dieser Zeit mit nach Deutschland kamen. Der Schreibstil ähnelte sich sehr. Die Intention der Autoren hingegen war sehr verschieden. Des Weiteren ist diese Literaturepoche von den Franzosen der damaligen Zeit sehr geprägt worden. Es sind vor allem Gemeinsamkeiten mit der, während der französischen Revolution geschriebenen, Werke zu finden.

Bild: Hoffmann, Harald via wikipedia

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