Tag Archiv für Hamburger Kammerspielen

Draußen vor der Tür

Das Drama in fünf Szenen „Draußen vor der Tür“ wurde 1947 kurz nach dem Tod des Kriegsveteranen Borchert in den Hamburger Kammerspielen uraufgeführt und sorgte umgehend für großen Publikumserfolg. Es verbindet die Ästhetik des naturalistischen Theaters mit den Erfahrungen eines Nachkriegsdeutschlands, allen voran der Selbstentfremdung und dem Identitätsverlust der Soldaten, die in ein ihnen unbekanntes Deutschland zurückkehren, das sich nicht mehr in ihr Weltbild eingliedern lässt und in das sie sich auch nicht mehr fügen können.

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